Drehbücher Theaterstücke
Das Geschenk
Ein junger Familienvater bekommt von einem Matrosen eine afrikanische Voodoo-Skulptur geschenkt, die sein Liebes- und Familienleben auf den Kopf stellt.
Helix 4.0
Ein junge Frau bekommt im Büro eine KI-Assistenz an die Seite gestellt. Schritt für Schritt verändert sich die Arbeitsatmosphäre, nach und nach entwickelt sich der Terror...

Stay Friends
Tomtom wird von seiner Minirente nicht leben können. Er lädt drei alte Schulfreunde ein, die alle Karriere gemacht haben und unterbreitet ihnen einen explosiven Vorschlag.
Flip + Flop
Ein Ex-Autor besucht den einst erfolgreichen Starregisseur im Altersheim, der vor fünfzig Jahren sein Erstlingswerk in einer Uraufführung so ruiniert hat, dass keins seiner Stück jemals wieder aufgeführt wurde.
Lostext für Charity Auktionen
Kunst und andere Seltene Gelegenheiten für verschiedene Spenden-Auktionen zugunsten unterschiedler gemeinnütziger Zwecke.
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Coa-ching dara-ssa-bumm!
Wer nicht mitmacht, der bleibt dumm.
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Coa-ching dara-ssa-bamm!
Wer nichts kann, bietet an:
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Nicht der Bohlen kann’s controlen und nicht die Eva luieren
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Coa-ching dara-ssa-ssa!
Nur eins ist klar: der Coach will’s bar
Coa-ching dara-ssa-ssa!
im folgenden Text habe ich 59 Begriffe aus der Welt der Kunst versteckt...
Letzte Woche kam der Biedermaier in die Kanzlei, nicht gerade einer von den jungen Wilden, und stotterte vor Aufregung: Da-da stimmt was nicht, die wollen mir was anhängen wegen Fluxussteuerhinterziehung. Wir tranken erst mal einen doppelten Expressonisten und klärten den Formalismus.
In der Frühstückspause ging ich einkaufen, erst zum Bauhaus dann surreal und kaufte mir ein Brötchen bei Francis mit Bacon, das schmeckte zwar voll nach Plastik aber irgendwie doch fantastisch. Mein Kollege kam zwar mit, aber der Franz Marc einfach kein Fleisch.
Wieder im Büro rief ich Vera, meine französische Sekretärin, verpasst ihr einen Klaps auf den Allerwertesten und karikierte sie: „Sie `aben aber eine `arte Po, Vera!“ Sie ohrfeigte mich bis mir Die Brücke wackelte. Ich forderte Sie auf konstruktivistisch zu sein und rang um neue Sachlichkeit.
Sie antwortete, dass sei vollkommen gegenstandslos. – Also, manche Leute haben einfach keine Abstraktion. Um mich abzulenken ging ich zur nächsten Filiale einer Postmoderne. Dort arbeitete zwar ein echter Verpackungskünstler, doch seine sonstige Mitarbeit würde ich eher als informell bezeichnen.
Auf dem Rückweg bin ich beinahe mit einem vollkommen blauen Reiter zusammengestoßen. Da im Büro nichts los war guckte ich ein bisschen Skulptur de France. Dabei Niki de Sant Phalle ich ein und träumte: Andy war hohl, hatte aber was mit unheimlich vielen Beuys, und der Gerhard, der war Richter und der Jonathan hatte ne Voll-Meese. Vera weckte mich mit der Bemerkung Matisse zwar verständlich, aber um die Uhrzeit schon Stillleben? Ich dachte bei mir: Ich bin doch nicht dein August, hast du ne Macke? Sie sagte nur, Max sei doch nicht so Ernst und hat mich dann richtig ready made. Ich habe ich sofort die Selbsthilfegruppe Zero angerufen. Die sagten mir: lass dich von deiner Collage nicht frottieren.
Also fragte ich meine Sekretärin: Kandinsky heute oder kann er nicht? Nein, antwortete sie, der ist Christo geworden und sitzt in der Kirchner. So ein Pechstein! Und der Raoul? Nein, der ist jetzt Hausmann.
Ich warf einen Blick in die Bild, dort stand in riesigen Lettern: Kuh biss Tisch! Ich ließ mir sofort die Documenta 1 bis 11 bringen und rief meine MoMA an. Die fiel aus allen Wolken und fragte, was ist denn jetzt schon wieder happening? Da klopfte es. Ein Kurier brachte Blumen. Der junge Mann sagte: Tach, wie geht`s? Ich antwortete: Tach, is mus.
Er fragte, Vo stell ich denn die Vase hin? Ich: Egal, das ist doch nur so ne Art Deco. Er: Sie Symbol nicht ganz bei Trost! Ich: Was erlauben Sie sich, das ist ein schlechter Jugendstil.
Dann ist bei mir doch noch der Grosz-en gefallen, was mit dem Tag anzufangen ist. Ich ging ins Fitnesscenter um an meinem Dix-Pack zu arbeiten. Dort passierte es:
Ich Nam Jum Paik zur Seite und fragte Egon, meinen Trainer, ob ich Schiele?
Nein, sagte er, das liegt nur an den Klimtzügen davon bekommt man schon mal actionpain -ting. Ey, da habe ich plötzlich mein Environment wieder vollkommen anders wahrgenommen.
Hallöle
Holla die Waldfee… was sehen meine feuchten Augen, du alter Schwede
was macht die Kunst
beim letzten mal gings noch - und selbst
es muss,
alles im grünen Bereich
Kann nicht klagen,
mal wieder die Seele baumeln lassen?
ach was, kannste in die Tonne treten
alle fünfe gerade sein lassen?
überflüssig wie ein Kropf
einen draufmachen?
aber hallo
logo
dito
alles paletti, von schlag mich tot bis haste nicht gesehen…
na dann, Tschüssing
Tschüssikowski
bis Denver
Auf Wirsing